mit gezielten Übungen und zum richtigen Zeitpunkt, unterstützt man die Rückbildung und startet den Wiederaufbau der Muskulatur. Nach der Geburt sind der Beckenboden und die tiefen Bauchmuskeln stark gedehnt, mit dem Reformer kann man mit speziell abgestimmtem Training die wichtigen Muskelschichten wieder aufbauen.
Liegende Positionen entlasten den Beckenboden
Das größte Problem bei vielen Fitnesskursen nach der Geburt ist die Schwerkraft. Langes Stehen, Hüpfen oder schwere Gewichte drücken direkt auf den ohnehin geschwächten Beckenboden. Auf dem Reformer finden viele Übungen in Rückenlage statt (*Footwork*). Du kannst deine Beine und dein Gesäß intensiv kräftigen, während dein Beckenboden komplett vom Schlitten getragen und entlastet wird.
Gezielte Hilfe bei Rektusdiastase (Bauchspalt) & Wiederaufbau der Bauchkraft
Nach der Geburt müssen sich die geraden Bauchmuskeln erst wieder annähern. Klassische Crunches oder Sit-ups sind jetzt tabu. Auf dem Reformer fokussiert man sich stattdessen auf den tiefsten, querverlaufenden Bauchmuskel (Musculus transversus abdominis). Durch den sanften Zug der Seile lernst du, diesen Muskel wie ein Korsett zu aktivieren, was die Schließung der Rektusdiastase optimal unterstützt und die innere Bauchmuskulatur stärkt.
Anpassbarer Widerstand statt Eigengewicht
Manchmal ist das eigene Körpergewicht auf der Matte kurz nach einer Geburt noch zu schwer für die geschwächte Muskulatur. Über die Federn des Reformers kann der Widerstand extrem leicht eingestellt werden. Dadurch überforderst du dein Gewebe nicht und verhinderst, dass Druck nach unten auf den Beckenboden entsteht.